Orsay Museum, Paris

 

„Picasso, Blau und Rosa“  vom 18. September bis 06 Januar 2019

 

Die Blau und Rosa Periode ist in Picassos Karriere essentiell. Nach dem tragischen Selbstmord seines Freundes Carlos Casagemas im Jahre 1901 wurde Pablo Picasso sich der Gewalt und Grausamkeit des Lebens bewusst.

Seine Malerei ändert sich und seine Bilder spiegeln die Grausamkeit des Lebens wider. Er lässt sich vom nächtlichen Paris inspirieren und malt mit sozialkritischem Blick in kalten Farben Bettler, Blinde, alte Männer, Prostituierte und besuchte sogar das Frauen-Gefängnis.

Im Winter 1901 malte Picasso u.a. sein Blaues Selbstbildnis, das sich im Picasso-Museum in Paris befindet.

Es war dann 1904 das Picasso nach Montmartre ging und in das Bateau-Lavoir einzog. Hier in Montmartre lernt er seine erste grosse Liebe kennen: Fernande Olivier. Auf einmal sieht er „la vie en rose“ was sich in seinen Bildern zeigt. Trotz der grossen Liebe und Lebensfreude, bleibt er melancholisch und diese Melancholie spiegelt sich auch in seinen Bildern wieder ganz besonders in seinen Harlekinen.

Die rosa Periode war kurz. Nach zwei Jahren endet sie mit dem Gemälde “Les Demoiselles d’Avignon”. Dieses Bild ist ein neuer Wendepunkt in seiner Karriere: Picasso entdeckt und führt den Kubismus ein.

In dieser Ausstellung werden zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, drucke und auch das bildhauerische Werk aus Picassos Jahren von 1900 bis 1906 präsentiert. Eine großartige Ausstellung die man nicht verpassen sollte!